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Gerisch-Skulpturenpark (D)

Der Gerisch-Skulpturenpark der Herbert Gerisch-Stiftung in Neumünster zeichnet sich vor allem durch die harmonische Einbettung der Kunstwerke in eine außergewöhnliche Gartenlandschaft aus. Der Park präsentiert derzeit mehr als 55 moderne und zeitgenössische Skulpturen u.a. von Magdalena Abakanowicz, Leiko Ikemura, Horst Antes, Manolo Valdés, Mimmo Paladino und Markus Lüpertz; die Sammlung wächst kontinuierlich weiter.

Der idyllisch an der Schwale gelegene Park umfasst Teiche, Brücken, Wiesen, verschlungene Pfade und ruhige Plätze, in die die Kunstwerke sorgfältig eingebettet sind. In die Parkanlage integriert ist ein historischer Reformgarten, der bereits 1925 von Harry Maasz entworfen wurde, einem bedeutenden deutschen Gartenarchitekten und Landschaftsplaner. Nach langer Vernachlässigung wurde der Landschaftsgarten in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, mit Alleen, offenen Grünflächen, Natursteinmauern und bunten Beeten.

Gerisch-Skulpturenpark

Gerisch-Skulpturenpark

Zum Skulpturenpark gehört auch die denkmalgeschützte Villa Wachholtz aus dem Jahr 1903.  Das Jugendstilgebäude wurde 2004 von der Stadt Neumünster der Stiftung übergeben und anschließend sorgfältig restauriert. Auf 700 Quadratmetern finden heute wechselnde Ausstellungen statt, ergänzt um einen Museumsshop und ein Café mit Terrasse.

Fünf weitere spannende Orte runden die Ausstellungsfläche ab: der Rote Bungalow, ursprünglich das Büro von Herbert Gerisch, die denkmalgeschützte Remise, das Pfauenhaus für die dauerhafte Präsentation von Leiko Ikemura, die Galerie und das Souterrain. Es ist diese außergewöhnliche Verbindung von Natur, historischem Garten, Architektur und zeitgenössischer Kunst, die den Skulpturenpark zu einem Gesamtkunstwerk macht, das in Deutschland wohl seinesgleichen sucht.

Gerisch-Skulpturenpark