Auf dieser Reise haben wir drei Nationalparks in drei verschiedenen Regionen besucht, zwei davon waren für uns neu. Der Mount Rainier NP im Bundesstaat Washington ist so faszinierend, dass er uns nach mehr als 15 Jahren erneut in seinen Bann zog. Noch einmal bei herrlichem Sonnenschein rund um Sunrise wandern, den höchsten Punkt, den man im Park mit dem Auto erreichen kann; noch einmal die Wasserfälle und Canyons besuchen und schließlich eine Nacht im Paradise Inn am Fuße des majestätischen Berges verbringen – all das war unglaublich schön.
Der Lassen Volcanic NP in Kalifornien fasziniert durch seine geothermischen Aktivitäten, deren ganzes Ausmaß im Talkessel von Bumpass Hell sichtbar wird. Auf einem Boardwalk kann man diese „Hölle“ auf eindrucksvolle Weise erkunden; heißer Dampft steigt aus dem Boden, in Erdlöchern brodelt heißer Schlamm, und die Ablagerungen auf den Felsen glänzen in bunten Farben. Bei all diesem Geschehen kommt dem Besucher sehr bald der Gedanke, der nächste Vulkanausbruch möge doch bitte erst nach Verlassen des Nationalparks stattfinden.
Der Great Basin NP ganz im Westen des Bundesstaats Nevada ist der Nationalpark in den USA mit der geringsten Besucherzahl. Die einzige Zufahrtsstraße führt zunächst zu den Lehman Caves, einem beeindruckenden Höhlensystem. Im Park selbst führt der Mount Wheeler Scenic Drive bis an den Fuß des Wheeler Peak; hier beginnt eine Wanderung zum Bristlecone Pine Forest, wo die ältesten Lebewesen dieser Erde stehen. Einige der Bristlecone-Kiefern in diesem Wald haben ein Alter von über 4.000 Jahren; leider war die Straße zum Wheeler Peak auf halber Strecke gesperrt, sodass wir den Trail nicht erreichen konnten. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal.

Die Bäume sind bis zu 75 m hoch und rund 1000 Jahre alt

Der Mount Rainier ist mit 4.392 m der höchste Berg im Nordwesten der USA

Bei gutem Wetter sieht man Mount Rainier noch im 120 km entfernten Seattle

In der Lodge haben wir schon zweimal übernachtet – im Abstand von 15 Jahren

Der letzte Vulkanausbruch fand am 22. Mai 1915 statt.

Nach einer Wanderung von rund 30 Minuten schaut man plötzlich in dieses Höllental

Dampfende Fumarolen, blubbernde Schlammtöpfe und bunte heiße Quellen

Schlamm und Dampf werden bis zu 160 Grad heiß


















