
USA
* 6. September 1938 Electric City
† 21. Januar 2011 New York
Dennis Oppenheim wurde Mitte des vergangenen Jahrhunderts zunächst als Künstler von Earth Art und Body Art bekannt. Ab den 1980er Jahren erweiterte er sein Schaffen um monumentale öffentliche Skulpturen, meist farbenfrohe bizarre Gebilde, die für den Betrachter ziemlich schräg und manchmal auch bedrohlich erscheinen. Sie verkörpern seinen ausdrücklichen Wunsch, Kunst außerhalb der Galerien einem breiteren Publikum näherzubringen.
Ein herausragendes Beispiel ist „Device to Root Out Evil“, eine etwa 7,5 m hohe Skulptur, die eine umgekehrte Kirche darstellt und sowohl Bewunderung als auch Kritik hervorrief. Vorgestellt 1997 in Venedig, wechselte die sogenannte Upside-Down Church immer wieder ihren Standort, bis sie nach einer langen Reise über Vancouver, Calgary und Palma de Mallorca schließlich ihren heutigen Platz in Calgary fand.
Oppenheims letztes Werk im öffentlichen Raum ist die beleuchtete Doppelskulptur „Safety Cones“. Die Aufstellung der 5,5 m hohen Pylone in Herford sorgte zunächst für heftige Diskussionen und einen Bürgerentscheid gegen das Kunstwerk, der jedoch an einer zu geringen Beteiligung scheiterte. Die beiden übergroßen Warnkegel symbolisieren sowohl Schutz als auch Abgrenzung und erinnern dabei an bunte Leuchttürme.










