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Pepper, Beverly

USA

* 20. Dezember 1922 New York

† 5. Februar 2020 Todi

Beverly Pepper war stets eine Pionierin der Bildhauerei; als eine der wenigen Frauen in der von Männern dominierten Stahlskulptur-Szene der 1960er- und 1970er-Jahre schuf sie sich eine eigenständige Position. Das Schweißen lernte sie nebenher bei einem Schmied; anschließend arbeitete sie in einem Stahlwerk in Pennsylvania, um die Technik der Stahlverarbeitung zu erlernen. Als erste Bildhauerin nutzte die Künstlerin Corten-Stahl, später dann andere robuste Materialien wie Eisen, Bronze, Gusseisen und Stein.

Peppers Arbeiten sind geprägt von strengen geometrischen Formen: Pyramiden, Säulen, Tore, Keile und Blöcke. Ihre Werke – präsentiert meist im öffentlichen Raum – wirken kraftvoll und monumental. Seit den 1970er Jahren schuf sie als eine der ersten Künstlerinnen immer wieder riesige Werke, die der Land Art zuzurechnen sind. Ihre ortsbezogenen Erdskulpturen gestaltete sie im Dialog mit ihrer Umgebung; die Kunstwerke verschmelzen mit der Landschaft, anstatt sie zu dominieren.

Im Jahr 2019 schenkte die Künstlerin der Stadt Todi in Umbrien (Italien), deren Ehrenbürgerin sie war, rund 20 Skulpturen, die Teil des damals neu eröffneten Beverly Pepper Skulpturenparks sind.