
Deutschland
* 2. Juni 1923 Berlin (Brigitte)
† 11. April 2011 Berlin

Deutschland
* 4. Juli 1921 Grötzingen (Martin)
† 24. Januar 2020 Berlin
Martin Matschinsky und Brigitte Matschinsky-Denninghoff, verheiratet seit 1955, signierten ihre gemeinsamen Skulpturen ab 1970 nur noch mit Matschinsky-Denninghoff. Das Künstler-Ehepaar entwickelte für seine Skulpturen eine eigene Technik, die darin bestand, Stahlrohre über ein formgebendes Gerüst zu legen und diese dann zu großformatigen Röhren zusammenzuschweißen. Auf diese Weise war es ihnen möglich, Metall in dynamisch geschwungene Strukturen und Windungen zu bringen.
Die technisch und handwerklich äußerst präzise gearbeiteten monumentalen Rohrkörper aus Edelstahl und Chrom-Nickel-Stahl wirken organisch und prägen vielerorts den öffentlichen Raum, auch über Europa hinaus. Das bekannteste Werk des Paares ist die vierteilige und acht Meter hohe Plastik „Berlin“ auf dem Mittelstreifen der Berliner Tauentzienstraße, aufgestellt anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins im Jahr 1987. Zunächst Sinnbild der Berliner Teilung, wurde die Skulptur nach der Wende zum Symbol der Wiedervereinigung. In den letzten Jahren ihres Schaffens wurden die Metallskulpturen filigraner, fragiler und kleinteiliger.










