
USA
* 18. Oktober 1929 Helena (MT)
† 8. Februar 2011 Norwalk (CT)
Die Kunstwerke von Charles O. Perry zeichnen sich vor allem durch die Verbindung von Kunst mit Mathematik, Geometrie und Topologie aus. Der ausgebildete Architekt arbeitete eng mit Mathematikern zusammen; viele seiner Skulpturen basieren auf geometrischen Transformationen und komplexen Berechnungen. Seine Werke sind nicht frei improvisiert, sondern folgen klaren mathematischen Regeln, wobei er als Pionier schon früh Computer einsetzte, um Formen zu berechnen und zu visualisieren.
Die künstlerischen Möglichkeiten geometrischer Formen und die Geheimnisse der physikalischen Gesetze des Universums boten Perry eine unerschöpfliche Inspirationsquelle. Er versuchte, komplexe wissenschaftliche Formeln in elegante, organische, oft spiralförmige Skulpturen zu übersetzen, um Bewegung und Rhythmus sichtbar zu machen. Wenn man um seine Werke herumgeht, verändern sie immer wieder ihr Erscheinungsbild.
Perry schuf über 100 Auftragsarbeiten weltweit, darunter in den USA, Japan, Australien und Singapur. Viele seiner großformatigen Werke stehen im öffentlichen Raum. Daneben entwarf er auch kleinere Objekte wie Schachsets für das Museum of Modern Art (MoMA) in New York oder Gold- und Silberschmuck für Tiffany & Co.





