Roy Lichtenstein war neben Andy Warhol wohl der bekannteste Vertreter des Pop Art; er griff Motive aus Comics, Werbung und Massenmedien auf und machte sie in der Kunstwelt salonfähig. Typisch für seine Kunst sind klar umrissene Formen, dicke schwarze Konturen und eine stark reduzierte, plakative Bildsprache. Auch in seinen Skulpturen wirken die Formen wie dreidimensionale Comics.
Der Künstler verfeinerte eine besondere Maltechnik, die statt flächiger Malerei nur gleichmäßige Farbpunkte setzt, meist in den Farben Rot, Gelb, Blau sowie Schwarz und Weiß. Diese Rastermalerei, die ursprünglich aus dem Druckverfahren stammt und die sich auch in Lichtensteins Skulpturen wiederfindet, wurde schließlich zu seinem Markenzeichen. Dabei sehen viele Skulpturen aus wie gemalte Objekte im Raum: flach, bewusst unrealistisch und grafisch; die Grenze zwischen Bild und Skulptur verschwimmt.

















