
Spanien
* 10. Januar 1924 San Sebastián
† 19. August 2002 San Sebastián
Der Baske Eduardo Chillida zählt zu den bekanntesten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Vor allem seine späteren Werke sind monumentale, abstrakte Skulpturen mit raumgreifenden Strukturen, die man in zahlreichen Städten dieser Welt findet. Viele seiner Werke stehen im Dialog mit ihrer Umgebung; berühmt ist etwa „Peine del Viento“ in San Sebastián, wo massive Eisenskulpturen direkt mit Meer, Wind und Felsen interagieren. Die Kräfte der Natur werden so nicht nur dargestellt, sondern erfahrbar gemacht.
Das Museum Chillida Leku in der Nähe von San Sebastián ist Spaniens vielleicht schönster Skulpturenpark und zeigt rund 40 monumentale Skulpturen aus Eisen, Stahl und Stein in einer weitläufigen Parklandschaft. Die Werke sind nicht auf Sockeln platziert, sondern stehen direkt im Gras, zwischen Bäumen und Hügeln. Jedes dieser Werke ist ein Unikat; Reproduktionen waren dem Künstler verhasst.












