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Aycock, Alice

USA

* 20. November 1946 Harrisburg, PA

Alice Aycock wurde in den 1970er-Jahren als Teil der Land Art-Bewegung bekannt. In ihren frühen Werken konstruierte sie begehbare Strukturen aus Stein und Holz, die den Raum für den Betrachter erfahrbar machten sollten, indem sie Gefühle von Enge und Orientierungslosigkeit provozierten. Eines ihrer bekanntesten Werke aus dieser Zeit ist „Maze“, ein Labyrinth in der Nähe von New Kingston, Pennsylvania.

Später verlagerte sich ihr Fokus auf immer komplexere technische Strukturen. Aycock lässt sich stark von Ingenieurwesen, Architektur und Maschinen inspirieren; sie war eine der ersten Künstlerinnen, die 3D-Software für ihre Entwürfe nutzte. So sehen ihre großformatigen Werke manchmal aus wie futuristische Konstruktionen oder Teile von komplexen Apparaten.

Viele ihrer aus Aluminium oder Stahl geschaffenen Skulpturen wirken, als seien Luftwirbel oder Wasserstrudel in ihrer Bewegung erstarrt. Die spiralförmigen, wirbelnden Formen in Serien wie „Twister“ oder „Hoop-La“ erinnern oft an Tornados, die mit gewaltiger Energie über Land stürmen. Alice Aycock war seit 1982 bis zu seinem Tod mit dem Künster Dennis Oppenheim verheiratet.